BMW i3 – Stay on these roads

Was passiert beim Umstieg von einem konventionellen Antrieb auf einen BMW i3? Erst einmal nichts Außergewöhnliches. Einsteigen, Sitz einstellen. Doch spätestens beim Starten mittels Knopfdruck fallen einem die fehlenden Anlassergeräusche und die Ruhe nach dem Start auf. Allenfalls lässt sich noch ein leises Drehen des Elektromotors erahnen. Wir testen das aktuelle Modell bei knackigem Nachtfrost und frischen Tagestemperaturen im Spätwinter 2016. Wie schlägt sich der i3 als reines Elektroauto bei kälteren Bedingungen? Einige Testfahrten bringen neue Erkenntnisse.

Die Basis – eine Fahrgastzelle aus Carbon

Die Abgasskandale der letzten Monate lassen die Elektroautos und Hybridmodelle aufgrund der geringeren Umweltbelastung für viele Käufer als Alternative erscheinen. Inzwischen gibt es eine reichhaltige Auswahl an Modellen. Auch der BMW i3 wird in zwei Varianten angeboten. Einmal als reines Elektroauto mit 125 kW Leistung bei einer Reichweite von ca. 160 Kilometern und als Variante mit Range Extender. Hierbei werden während der Fahrt über einen ZweizylinderBenzinmotor, der im Prinzip als Stromaggregat arbeitet, die Akkus nachgeladen. Damit erhöht sich die praxisnahe Reichweite laut Hersteller auf 300 Kilometer.
Wie weit man tatsächlich fahren kann, lässt sich nach dem Start spielend leicht auf dem zentralen Infodisplay ablesen und dann auch beeinflussen. Aus dem Verbrauch der letzten Fahrten und den Außenbedingungen wird eine reale Restreichweite ermittelt und angezeigt. Bei unserem ersten Start mit vollen Akkus bei zwei Grad plus zeigt er noch 110 km im ComfortModus.
Mit einem Bedienhebel in der Mittelkonsole lässt sich die Reichweite durch Auswahl des Betriebsmodus variieren. Es gibt drei verschieden Betriebsmodi: Comfort: Alle Komfortsysteme sind eingeschaltet und der Elektromotor nutzt die volle Akkuleistung. Bei dieser Einstellung und Temperaturen um den Gefrierpunkt sinkt die Reichweite dann gern schon mal unter 100 Kilometer.
Eco-Pro: Eine Lösung im Hinblick auf Verbrauchsoptimierung bei längeren Fahrten. Eco-Pro+: Fahren ohne Klimatisierung, Heizung und Sitzheizung und mit einer Tempobeschränkung auf maximal 90 km/h. Nur empfehlenswert bei Temperaturen ab 10 Grad plus; beschlagene Scheiben kann man während der Fahrt nicht gebrauchen. Bei unserer ersten Testfahrt bei plus 2 Grad, klarem Himmel und Sonnenschein funktionierte aber auch dieser Modus ohne beschlagene Scheiben.
BMW hat von Anfang an auf konsequente Leichtbauweise gesetzt, um das relativ hohe Batteriegewicht auszugleichen. Der Unterbau für die Fahrwerks- und Antriebskomponenten inklusive Batterie in Unterflurbauweise wurde aus Aluminium gefertigt, die Fahrgastzelle aus Carbon. Gewicht und Schwerpunkt des i3 sind damit niedriger und tragen deutlich zu einer hohen Agilität bei nur 1195 kg Leergewicht bei. Der nur vier Meter lange, 1,78 Meter breite, aber 1,58 Meter hohe i3 überzeugt im Innenraum mit viel Beinfreiheit für alle Passagiere.

Kraftpaket mit Dynamik

Nach dem Start stellt der 125 kW starke Elektromotor seine ganze Kraft in den Dienst einer zügigen Fortbewegung. Ruhig und dynamisch erreicht er in weit unter 8 Sekunden 100 km/h. Sanft und druckvoll reagiert er auch bei typischen Überholvorgängen zwischen 80 und 120 km/h. In Kurvenfahrten verhält er sich sportlich und spursicher auf großen 19 Zoll Reifen. Eine sehr gut ansprechende Lenkung, eine optimale Achslastverteilung von 50:50, die kompakte Leichtbauweise und ein tiefer Schwerpunkt durch das Lithium-Ionen-Akkupaket im Wagenboden verleihen ihm ein sportliches Handling.
Im Blickfeld hinter dem Lenkrad befindet sich ein circa 10 Zoll großes Display, das während der Fahrt alle Informationen zum Energiefluss liefert. Rechts neben dem Lenkrad gut platziert findet sich das kombinierte Infodisplay für die Bereiche Multimedia, Radio, Telefon und Navigation. Ein Office-System mit direkten Feedbackmöglichkeiten zum BMWService ist ebenfalls integriert. Alle Menüpunkte lassen sich über die Bedienelemente in der Mittelkonsole ansteuern und auswählen.

Ankunft im Informationszeitalter

BMW legt sehr viel Wert auf einen transparenten Informationsfluss. Die Smartphone-Generation findet im i3 umfassende Features realisiert, die so manchem Fahrern überflüssig erscheinen mögen, aber ja auch nur bei Bedarf abgerufen werden müssen. Es bleibt das gute Gefühl, jeglichen technischen Support nutzen zu können, falls man sich dafür interessiert. Für den einen ist das vielleicht nur die Musik per Multimedia oder Radio, für den anderen aber vielleicht schon Verbrauchsoptimierung, optionale Unterstützung durch die BMW-Hotline oder die ausgeklügelte Navigation.
Die BMW i Remote App liefert alle aktuellen Fahrzeugdaten inklusive Reichweiten und Steuerung des Ladevorgangs. Die ChargeNowKarte ermöglicht die bargeldlose Aufladung an den angeschlossenen Ladestationen. Für längere Routen kann optional ein BMW mit Verbrennungsmotor oder Hybridantrieb reserviert werden oder man nutzt das Carsharing-Angebot von BMW. Selbst für den Notfall, dass man plötzlich mit einer leeren Batterie dasteht, besteht die Möglichkeit, direkt den BMW-Service mit eigenen Ladefahrzeugen zu ordern. Mit der App kann die Planung schon zu Hause beginnen und im Winter zum Beispiel rechtzeitig die Heizung aktiviert werden.

Das urbane Auto

Vom Platzangebot her ist das Auto für vier Personen ausgelegt, hinten stehen im Mittelteil komfortable Getränkehalter zur Verfügung. Der Kofferraum ist für tägliche Erledigungen konzipiert und kann variabel mit den umklappbaren Rücksitzen von 425 auf 1.100 l Fassungsvermögen erweitert werden. Die Aufladung erfolgt entweder per Adapter über die hauseigene Steckdose, eine optionale Wallbox für das eigene Heim oder aber über öffentliche Schnellladestationen vom Typ 2 mit 22 kWh-Wechselstrom, hier lädt der i3 mit 7,4 kW pro Stunde. Wesentlich schneller erfolgt die Aufladung an den 50kWhGleichstromstationen – nämlich in weniger als einer Stunde. Wer von Anfang an eine höhere Reichweite erzielen will, setzt auf den i3 mit Range Extender. Der zusätzliche Stromgenerator hält den Akku während des Fahrbetriebes in einem bestimmten Ladezustand. Bei vollem Tank erhöht sich die Reichweite auf
circa 300 Kilometer.
Auffallend sind das hochwertige Design sowie die vielen Detaillösungen im Handling und hinsichtlich der Multimediamöglichkeiten, die aus unserer Sicht zurzeit als Referenz in dieser Fahrzeugklasse anzusehen sind. Angesichts der praktischen Reichweite ist ein i3 mit Range Extender die bessere Wahl. Im neuen Modelljahr 2017 soll es laut Hersteller aber auch eine deutliche Verbesserung der Reichweite geben. BMW-Vorstand Ian Robertson kündigte gegenüber dem USPortal „Automotive News“ an, dass der zukünftige i3 eine „viel brauchbarere Reichweite“ bekäme.

Fazit

Der i3 stellt in dieser Fahrzeugklasse eine Referenz im Hinblick auf Leichtbauweise, Agilität und umfangreiches Infotainment dar. Ein typischer BMW, der die Elektromobilität auf hohem Niveau definiert. Noch interessanter im Bereich Reichweite wird das Modell nach dem Facelift in der zweiten Jahreshälfte für das Modelljahr 2017.

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Ich schalt dann mal ab – Thermofenster zur Motorsteuerung im Dieselmotor

Eigentlich versprüht der Begriff „Thermofenster“ einige positive Attribute wie Energieeinsparung, Behaglichkeit und Umweltschonung. Doch im Zusammenhang mit dem Verbrennungsmotor ergeben sich ganz andere Vorzeichen. Jedes moderne Auto ist mit einem Außentemperaturfühler ausgestattet, der uns im Innenraum rechtzeitig auf mögliche Glättegefahren hinweist. Gleichzeitig wird der aktuelle Temperaturwert auch der Motorsteuerung im Verbrennungsmotor übermittelt um die optimale Verbrennung zu steuern und die Stickoxide im Abgas zu reduzieren. Der Gesetzgeber erlaubt laut einer EU-Richtlinie den Herstellern eine zeitweise Abschaltung der Stickoxidfilterung unter definierten Bedingungen.

Bei den Abgasmessungen unter Praxisbedingungen des Kraftfahrtbundesamtes an 58 Modellen vorwiegend populärer Hersteller ist neben der bekannten „Schummelsoftware“, die anhand bestimmter Kriterien das Testszenario erkennt, laut verschiedenen Medienberichten eine viel einfachere Variante der Abgasmanipulation aufgetreten. In den DIN-Testbedingungen wird der Abgaswert immer unter einer konstanten Temperatur in Höhe von 23 Grad Celsius gemessen. Nichts scheint also einfacher, als die Abgasreinigung in einem Temperaturfenster um diesen Bereich zu optimieren und außerhalb bestimmter Grenzen nicht weiter zu optimieren oder sogar abzuschalten. Die Hersteller begründen das zum Teil mit der Schonung von Motorbauteilen.

Die Veröffentlichung der Testergebnisse erfolgte am Freitag, den 22. April durch Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, ist es auch nicht mehr verwunderlich, das in den Innenstädten die Abgasbelastung teilweise deutlich über den zulässigen Grenzwerten liegt.

Die deutschen Hersteller rufen circa 630.000 Fahrzeuge zurück, um die Thermofenster zu erweitern, davon betroffen sind Fahrzeuge der Hersteller Audi, Porsche, Mercedes, Volkswagen und Opel.

 

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Warten auf den großen Wurf – Fördergelder Elektromobilität (Updates)

Aufladung an der Schnellladestation /copyright greencarmagazine

Aufladung an der Schnellladestation /copyright greencarmagazine

 

Im Bundesrat wurde ein Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität (18/5864) eingebracht. Dazu heißt es in dem Entwurf: “Nach den aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes liegt die Erreichung dieser Ziele noch in weiter Ferne. Zum 1. Januar 2014 gab es rund 12.000 Elektroautos, davon 3.100 von privaten Helfern.”

Update 21.04.2016

Die wichtigsten Punkte aus den verabschiedeten Beschlüssen der Klausurtagung des Kabinetts von heute:

Reine E-Autos sollen für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden.

Die Ladeinfrastruktur für E-Mobile soll signifikant ausgebaut werden unter Beteiligung der Autoindustrie.

Die Batterieforschung in Deutschland soll verstärkt werden.

Der Bund will den Anteil von E-Autos in seinem Fuhrpark vom 1. Januar 2017 an auf 20 Prozent steigern.

Update 16.04.2016

Das geplante Spitzentreffen zwischen der Automobilindustrie und den beteiligten Ministerien soll voraussichtlich am 26. April 2016 stattfinden.

Update 01.03.2016

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums widersprach der Einigung laut FAZ und aus dem Umweltministerium verlautet: „Die Gespräche über das Thema Elektromobilität laufen noch zwischen den beteiligten Ressorts, und die sind noch nicht abgeschlossen.“ Auch das Bundeswirtschaftsministerium sieht noch keine Einigung.

BMW-Chef Krüger beharrt im Gespräch mit der FAZ auf einer Förderung. Er begründet die Forderung mit neuen Wettbewerbern aus anderen Branchen und mit hohen Anforderungen durch die CO2-Gesetzgebung in Europa und anderen Regionen.

Update 29.02.2016

Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet über eine vorläufige Einigung zwischen Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltministerium zu einer Prämie in Höhe von 5.000 Euro für private Käufer und 3.000 Euro für gewerbliche Käufer beim Kauf eines Elektroautos.

Diese Prämien sollen pro Kalenderjahr um 500 Euro gekürzt werden und sind befristet bis zum 31.12.2020 heißt es im Konzept der Bundesregierung. Abzuwarten bleibt aber weiterhin das angekündigte Spitzentreffen mit der Automobilindustrie im Kanzleramt im April 2016.

 

 

20.11.2015

Beim Blick auf die europäischen Nachbarländer fallen die zum Teil weitgehenden Förderungen ins Auge. Dabei sind einige Maßnahmen marktregulierend und setzen die Hersteller in Zugzwang. Das extremste Beispiel sind die Zulasssungszahlen in der Oberklasse in Norwegen. aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes liegt die Erreichung dieser Ziele noch in weiter Ferne. Zum 1. Januar 2014 gab es rund 12.000 Elektroautos, davon 3.100 von privaten Helfern.” In anderen europäischen Ländern ist die Förderung der Elektomobilität schon umgesetzt.

 

Auszug teslamag.de: „In Norwegen wurde gestern das 50.000ste Elektrofahrzeug des Landeszugelassen und zur Freude von Tesla Motors war dies kein geringeres als ein Tesla Model S. Dies zeigt noch einmal, wie wichtig der norwegische Markt für Tesla Motors ist. Erst im Januar haben wir bereits darüber berichtet, dass das Tesla Model S dort den fünften Platz der meistverkauften Autos belegt“

Die hohen Förderungen sind der Grund dafür, das der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen in Norwegen schon bei 20% aller Neuzulassungen liegt. Kein Wunder, man muss sich gerade bei den Oberklassenwagen vergegenwärtigen, das hier kaum noch ein Preisunterschied zwischen den konventionellen und elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Anschaffungspreis besteht. Dazu kommen die Vergünstigungen im laufenden Betrieb durch die Mautbefreiung und durch die kostenfreien öffentlichen Parkplätze.

Die Tabelle zeigt die großen Unterschiede bei den Förderungsrichtlinien im Ausland. Man darf also durchaus gespannt sein, welche Maßnahmen der Gesetzgeber in Deutschland verabschiedet.

Land Förderung 2015 Bemerkungen
Belgien – Niedrige Kfz-Steuer
Dänemark – E-Autos unter 2000 Kilogramm keine Zulasungssteuer

– Umweltsteuerbefreiung

Finnland – Nur Mindeststeuer
Frankreich – bis 20 g CO2 Ausstoß 6.300 Euro Förderung

– bis 60 g CO2-Ausstoß 4.000 Euro Förderung

Sonderförderung bei Diesel Verschrottung
Großbritannien – E-Autos bis zu 6.200 Euro Förderung

– Kfz-Steuerbefreiung

Irland E-Autos sparen bis zu 5.000 Euro Zulassungssteuer
Italien E-Autos: 5 Jahre Steuerbefreiung

danach 75% des üblichen Satzes

Luxemburg < 60 g CO2-Ausstoß – Prämie 5.000 Euro
Niederlande – Keine Zulassungssteuer für E-Autos

– Auch Hybridautos werden anteilig gefördert

Norwegen – Mehrwertsteuer und Zulassungssteuer entfallen

– Für Parkscheine/Maut gilt Gebührenbefreiung

Hohe Zulassungszahlen

Besonders lukrativ für Oberklassewagen

(z. Bsp. Tesla)

Schweden – E-Autos: Befreiung von der Kfz-Steuer (5 Jahre)
Spanien – E-Autos: Zuschuss pro Auto 6.500 Euro
Österreich – Steuerbefreiung

– Förderung wird von den Bundeländern geregelt

Tabelle Regelungen 2014/2015

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Volkswagen setzt ein Zeichen – Die Gläserne Manufaktur

VW Abgas Skandal: Es sind noch diverse Problemfelder zu bearbeiten. Copyright: ViennaFrame @ fotolia.com
VW Abgas Skandal: Es sind noch diverse Problemfelder zu bearbeiten.
Copyright: ViennaFrame @ fotolia.com

Volkswagen kämpft zur Zeit an verschiedenen Fronten gegen den Abgasskandal, den Imageverlust und die finanziellen Folgen. In einem Fernsehbeitrag wurde sogar schon die Frage aufgeworfen, ob Volkswagen überlebt. Ein kleiner Schritt in Richtung emissionsfreier Zukunft wurde getan, mit der gläsernen Manufaktur, in der auf dem Gelände Probefahrten für Elektro- und Plug-in-Hybride angeboten werden wird über die Volkswagen-Zukunft informiert.

Hierzu Informationen aus der Pressemitteilung von Volkswagen:

// Pressemitteilung Volkswagen:

Die Gläserne Manufaktur Dresden ist heute nach einer zehntägigen Umbauphase als neues Schaufenster der Marke Volkswagen für Elektromobilität und Digitalisierung eröffnet worden. An rund 50 interaktiven Exponaten und Fahrzeugen können die Besucher hautnah die Mobilität der Zukunft erleben – auf spielerische, interaktive und informative Art. Höhepunkt für Besucher wird eine halbstündige Probefahrt mit Elektro- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen sein. Die Probefahrten sind im Besucherpreis in der Gläsernen Manufaktur enthalten und finden – nach Voranmeldung – außer sonntags statt.

Bei der feierlichen Eröffnung dabei waren neben der Geschäftsführung von Volkswagen Sachsen und dem Betriebsrat auch Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, sowie Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

„Das neue Schaufenster für Elektromobilität und Digitalisierung bietet den Besuchern von den Anfängen bis zur der Zukunft der Automobilität spannende Erlebnisse für die ganze Familie“, betont Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH. „Wir zeigen innovative Zukunftstechnologien hautnah und zum Anfassen – dabei fest im Blick: der Nutzen für die Kunden.“

Minister Martin Dulig unterstreicht: „Die Gläserne Manufaktur ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein Besuchermagnet. Daher begrüßen wir es, dass die Manufaktur eine Zukunft hat. Wir setzen darauf, dass bald wieder hochmoderne Fahrzeuge gebaut werden, die zukunftsweisend, elektromobil und digital sind. Sachsens Zulieferer stehen fest an der Seite von Volkswagen: ob mit alternativen Antrieben, Leichtbaustrukturen, energieeffizienten Technologien oder automatisierten Fahrfunktionen. Wenn es Volkswagen in Sachsen gut geht, geht es der Automobilindustrie in Sachsen gut.“

Ein Highlight in der Manufaktur bildet Volkswagens Innovationsträger: der viertürige Sport Coupé Concept GTE mit exklusivem Sportwagendesign und innovativem Plug-In-Hybridantrieb.

Die Hightech-Studie (279 kW / 380 PS) bietet durch den Einsatz von zwei Elektromotoren und einer extern aufladbaren Batterie einen emissionsfreien Betrieb. Der Durchschnittsverbrauch (kombiniert) der 250 km/h schnellen Studie liegt bei 2,0 l/100km. Aktuell hat der Volkswagen Konzern acht Elektroautos und Plug-In-Hybride im Programm. Bis 2020 kommen 20 weitere Modelle hinzu.

Aufgeteilt in vier Themenbereiche widmet sich Volkswagen der Zukunft des Fahrens. Die Besucher können neben Probefahrten durch Dresden an einem GTE Racer-Fahrsimulator „erfahren“, dass elektrischer Fahrspaß keiner Kompromisse bedarf. Ein weiteres Exponat ist das Glasspantenmodell des e-Golf*. Es bietet im Maßstab 1:1 einen detaillierten Blick auf die Antriebskomponenten von Elektrofahrzeugen.

Im zweiten Themenbereich zeigt Volkswagen neueste Assistenzsysteme, die das Leben mit dem Fahrzeug einfacher und sicherer machen. Wie das Fahrzeug in jeder Fahrsituation unterstützt, erfährt der Gast über Hörspiele, denen man von Ergo-Active Sitzen aus zuhören kann. Dabei lernen die Besucher kennen, welche Vorteile unter anderem Spurhalte-Assistenten und Blind-Spot-Sensoren mit sich bringen.

Die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung mit dem Smartphone werden im dritten Themenbereich vorgestellt – von Verbindungstechnologien wie Car-Net und e-Remote bis zur Integration von Smartphone-Funktionen via App-Connect (Apple CarPlay™, Mirror Link™, Android Auto™). Der vierte Themenbereich widmet sich der Zukunft der Mobilität. Neben dem „Ein-Liter-Auto“ XL1** und kultigen Bulli zeigt Volkswagen mit den Last Mile Surfer aus sächsischer Produktion eine denkbare Mobilitätslösung für die Stadt.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur die Innovationen von Volkswagen, sondern lädt die Besucher mittels Videobox ein, ihre Vorstellungen zur Mobilität der Zukunft zu äußern. Dadurch erhält das Publikum Gelegenheit, aktiv am Innovationsprozess teilzunehmen.

Die neue Ausstellung ist die erste Etappe einer umfassenden Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur. Zudem wird die Fertigungstechnik binnen eines Jahres auf eine flexible Montage umgebaut. Dazu werden flexible Montagerahmen entwickelt und die Fertigungsprozesse sowie die logistischen Abläufe angepasst. Der Standort Dresden ist damit zukünftig in der Lage, Modelle im Premium- und Luxussegment sowie elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu montieren.

Fortan bietet das Haus seinen Gästen auch kostenfreies WLAN an.

// Ende der Pressemitteilung

Fazit: Langsam kommt Bewegung in eine emissionsfreie Zukunft bei Volkswagen, die Frage bleibt, ob die neuen Modelle schnell genug auf dem Markt platziert werden bevor die anderen Hersteller dieses Segment besetzen.

Im Augenblick setzt Volkswagen noch auf die traditionellen Antriebe wie zum Beispiel beim neuen Tiguan:

 

Quelle und Videomaterial: Volkswagen /Volkswagen Group

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Lexus LC500h – Lexus Hybrid Drive

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Innenraum Lexus LC500h Bildquelle: Toyota

Bildquelle Toyota / Lexus
Bildquelle Toyota / Lexus

Lexus stellte auf dem Genfer Autosalon 2016 die Hybridversion des neuen Lexus LC Luxus Coupés vor. Der LC 500h ist mit dem weltweit ersten Lexus Hybrid Drive ausgestattet, welches sich dank mehrstufiger Untersetzung durch ein Plus an Leistung und Effizienz auszeichnet. Der LC 500h knüpft mit seinem dynamischen Design eng an die Designelemente und Proportionen der preisgekrönten LF-LC-Konzeptstudie von Lexus an.
Die extrem flache Motorhaube, die stark ausgeprägten Kotflügel und der Diablo-Kühlergrill mit Chromumrandung lassen den LC 500h in einem kraftvollen Design erstrahlen. Auch die Innenraumausstattung spiegelt das Karosseriedesign wider. Eleganz, Verarbeitungsqualität und Raffinesse bieten dem Fahrer
nicht nur ein sportliches Fahrerlebnis, sondern auch einen optimalen Komfort. Sowohl das handvernähte Leder an der Mittelkonsole und an der Armaturentafel als auch der gesamte Innenraum sind Zeichen der berühmten Takumi-Handwerkskunst.
Das neue Lexus Hybrid-System mit der mehrstufigen Untersetzung hat sich mehr Leistung, höhere Effizienz und mehr Fahrspaß zum Ziel gesetzt. Es koppelt den VollhybridAntrieb mit einer vierstufigen Untersetzung des Lexus Hybrid Drive – die Motordrehzahl des Hybridantriebs reagiert so unmittelbarer auf Gasbefehle und beschleunigt den LC 500h in weniger als 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Quelle und Fotos: Toyota / Lexus

 

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100 Jahre Pikes Peak International Hill Climb – Interview mit Kristaps Dambis, drive eO

Rhys Millen with eO PP03 by Drive eO at Pikes Peak International Hill Climb 2015

Rhys Millen with eO PP03 by Drive eO at Pikes Peak International Hill Climb 2015

Kristaps Dambis, Jānis Horeliks and Andris Dambis

Im letzten Jahr gewann die Firma Drive e0 erstmals das legendäre Bergrennen PPIHC mit einem Elektroauto. In einem Interview gibt uns Firmengründer Kristaps Dambis Einblicke in die anstehenden Aufgaben für 2016.

GCM: Können Sie uns kurz über die Gründung und Entwicklung Ihrer Firma berichten?

KD: Drive eO wurde 2011 gegründet, um die E-Mobilität zu fördern und voranzutreiben. Das Unternehmen wurde von Personen gegründet, die im Motorsport involviert sind, das war also das natürliche Demonstrations- und Versuchsfeld. Bis jetzt haben wir mit unseren elektrischen Fahrzeugen erfolgreich an Langstreckenralleys und Bergrennen teilgenommen. Das hat eine große Vielfalt an Produkten und Lösungen für High-Performance-Elektroautos mit geringem Kohlenstoffausstoß hervorgebracht, welche Drive eO jetzt auf dem Markt anbietet.

GCM: Letztes Jahr hat eines Ihrer Autos das „Pikes Peak International Hill Climb“ gewonnen. Wie lautet das Ziel für dieses Jahr und wie werden Sie es erreichen?

KD: Wir werden 2016 wieder zum PPIHC zurückkehren, um den Rekord für Elektrofahrzeuge zu brechen, welchen wir montan noch halten. Im letzten Jahr haben wir das Event mit einem brandneuen Fahrzeug absolviert – viel von seinem Potential konnte an dem Renntag gar nicht genutzt werden. Mit all der Entwicklungszeit, die wir im Winter hatten, versuchen wir jetzt 20 – 30 Sekunden schneller zu sein als letztes Jahr. Es ist also eine fantastische Möglichkeit am hundertsten Jubiläum dieses Rennens teilzunehmen.

GCM: Werfen wir einen Blick in die Zukunft – was steht in den nächsten Jahren an?

KD: Als Unternehmen setzen wir unseren Fokus auf die Erhöhung der Produktion und der Verkäufe unserer High-Performance Elektromotor-Regler. Nebenbei werden wir weiterhin in einem weiten Gebiet des elektrischen Motorsport-Programms involviert sein – vom Drag Racing bis zur Ralley.

Bildquellen: Drive eO

Internet:
http://driveeo.com/

 

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Tesla Model 3 – Präsentation durch Elon Musk

Tesla setzt auf den Massenmarkt und will laut eigenen Vorstellungen den Weg hierfür ebnen mit dem Model 3. Firmenchef Elon Musk präsentierte in der Nacht zum Freitag in den Tesla-Designstudios in Hawthorne in der Nähe von Los Angeles das aktuelle Model 3 in einer aufwändigen Präsentation und gab wichtige Details bekannt.

Laut seinen Angaben wird das Model 3 erst im kommenden Jahr ausgeliefert, bei den anderen Modellen mussten die angekündigten Premieren häufiger verschieben. Daher musste Musk bei dem Hinweis „Ich bin recht zuversichtlich, das es nächstes Jahr wird“ selbst schmunzeln. Das Model 3 als Fünfsitzer mit einem Glasdach soll in einer Basisausstattung mit einer Reichweite von circa 345 km pro Ladungsvorgang einen Preis von umgerechnet 31.000 Euro kosten. Die Beschleunigung soll innerhalb von 6 Sekunden von Null auf 100 km/h erfolgen.

Interessant sind halbautomatische Funktionen, die integriert sein sollen, wie ein selbständiger Spurwechsel. Es sollen laut Musk schon 115.000 Vorbestellungen eingegangen sein innerhalb der ersten 24 Stunden, die zukünftigen Besitzer durften sich in eine Warteliste eintragen und 1.000 Dollar Anzahlung leisten. So erinnert die Vorstellung und der Hype um das Model 3 doch ein wenig an die Apple-Produkt-Showdowns. Und es erscheint einen ähnlichen Nachfrageboom auszulösen. Auch bei Tesla-Shops hatten sich vor der Vorstellung lange Schlangen gebildet, offenbar weil Details zu Design und Ausstattung noch nicht kommuniziert waren. Musk selbst wurde bei der Vorführung des Model 3 wie ein Popstar bejubelt.

Tesla plant in Zusammenhang mit der Markteinführung einige Maßnahmen, so soll die Anzahl der Tesla-Shops auf 441 anwachsen, die Ladeinfrastruktur mit den Schnellladestationen soll auf 7.200 ausgebaut werden.

Ziel soll es sein, das bisherige Elektroantriebskonzept, das bisher noch ein Nischendasein fristet, mittelfristig in den Massenmarkt zu transportieren. Das Preisleistungsverhältnis spricht nach dieser Präsentation inzwischen eindeutig für den Tesla 3. Die anderen Hersteller werden sich hier anpassen müssen.

Anbei das Herstellervideo zur Präsentation:

 

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Toyota Winglet – Erste Testfahrten in Tokyo

Toyota Winglet - Bildquelle: Toyota
Toyota Winglet – Bildquelle: Toyota

Toyota testet eine zweirädrige Bewegungsalternative vor der Skyline der Tokyo Waterfront City. Dabei handelt es sich um einen zweirädrigen Elektroroller, ähnlich einem Segway: Der Fahrer steht auf einem Trittbrett mit zwei Reifen und steuert den Roller ausschließlich durch Gewichtsverlagerung.

Im März erfolgte laut Hersteller zunächst eine Testphase zur Überprüfung der Produktsicherheit, überwacht von Toyota, der Stadtverwaltung und weiteren Organisationen. Der Winglet absolvierte die Prüfung ohne Probleme und wurde anschließend von der Stadtverwaltung als Motorrad klassifiziert.

Die Teilnahme an den öffentlichen Testfahrten, die ab Ende April an zwei Wochenenden pro Monat stattfinden, ist kostenlos. Voraussetzung ist der Besitz eines Motorradführerscheins. Nach einem Einführungskurs erhalten die Teilnehmer den Toyota Winglet-Pass und können im Konvoi einen vorgegebenen Kurs abfahren. Begleitet werden sie dabei von geschultem Personal. Bis jetzt haben bereits mehr als 600 Personen einen Winglet-Pass erhalten.

Basierend auf dem Unternehmensziel „Mobilität für alle“ möchte Toyota den Winglet mit den öffentlichen Testfahrten als umweltfreundliche Mobilitätsalternative – auch für den Tourismus – im städtischen Umfeld bekannt machen.

Technische Details

Länge: 520 mm

Breite: 494 mm

Höhe: 1.168 mm

Gewicht: ca. 20 kg

Höchstgeschwindigkeit: 6 km/h

Reichweite: ca. 4 km

Ladedauer: ca. 1,5 Stunden

Batterie: Lithium-Ionen-Batterie

 

Quelle und Bildmaterial: Toyota

 

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BMW i3 – Sonderedition MR PORTER

 

BMW i3 Sonderedition MR PORTER - Copyright BMW
BMW i3 Sonderedition MR PORTER – Copyright BMW

 

Auf dem Genfer Autosalon stellte BMW in Kooperation mit dem Online-Portal für Luxus-Herrenmode MR PORTER.com eine gemeinsam entwickelte Limited Edition des BMW i3 vor.

Am 20. Februar 2016 feierte das Elektrofahrzeug im Rahmen des fünfjährigen Firmenjubiläums Premiere. Hierbei wurden Nachhaltigkeit und anspruchsvolles Design in einem neuen Design miteinander kombiniert.
Dazu sagt der Leiter des BMW-i-Brand-Managements: „Wir bei BMW i verstehen uns nicht nur als Vorreiter im Bereich Elektromobilität, sondern wollen auch mit unseren Designkonzepten immer wieder neue, ungewöhnliche Wege gehen. Mit MR PORTER haben wir einen inspirierenden Partner gefunden, der unsere Begeisterung für visionäre Ansätze und unseren Anspruch an höchste Qualität und Ästhetik teilt“.
Im Mittelpunkt stehen laut Herstellerangaben handgefertigte Designs. In Anlehnung an den klassischen Smoking im mitternachtsblauen Stoff wurde die Lackierung mit einem speziellen „Tuxedo Blue“-Farbton versehen. Weiße Farbakzente in Form einer Akzentlinie in den Frontnieren, am Schweller und den Seitenspiegeln betonen das spezielle Aussehen.

Im Inneren setzt die Sonderedition auf weiße Nähte auf braunem Leder entlang der Fußmatten, einen weißen Akzent im Lenkrad und eine Dekorleiste aus Eichenholz mit graviertem MR-PORTER-Schriftzug.
Seit dem 18. Februar 2016 kann das Modell auf www.MR PORTER.com über BMW UK Limited innerhalb Großbritanniens bestellt und ausgeliefert werden.

 

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