Neu in 2016 – green car magazine als Jahresabonnement

Jahresabonnement green car magazine
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Neu in 2016 – das green car magazine gibt es ab März 2016 alle 2 Monate als Printmagazin. Hier könnt ihr es direkt vorbestellen mit dem Bestellformular.

 

 

Das Jahresabo - 6 Ausgaben pro Jahr

Sie wollen sich den Weg zum Kiosk ersparen? Hier erhalten Sie die nächsten sechs Ausgaben vom green car magazine sicher verpackt und frei Haus pünktlich für 19 € inklusive Versandkosten. Die Laufzeit beträgt 1 Jahr. Das Abo verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn der Vertrag nicht mit 4 Wochen zum des Jahres gekündigt wurde.
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Elektroautos und Typklasseneinstufungen 2016

2016 - Die Zeichen stehen auf nachhaltige Mobilität. Copyright: Jürgen Fälchle @ fotolia.com
2016 – Die Zeichen stehen auf nachhaltige Mobilität.
Copyright: Jürgen Fälchle @ fotolia.com

Für die meisten Autofahrer ändert sich bei der Typklasseneinstufungen nichts, 70% aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge bleiben unverändert in ihrer Einstufung.

Rund 14 Prozent erhalten niedrigere Einstufungen, für etwa 16 Prozent erhöht sich die Klasse. Die meisten Fahrzeuge mit neuer Typklasse werden lediglich um eine Klasse umgestuft.

Übersicht: Auszug Typklasseneinstufungen Elektroautos

Hersteller Bezeichnung HSN TSN KH VKN TKN PS KW CCM
Nissan (J) ZE (LEAF) 1329 AFV 17 N22 N18 109 80
RENAULT (F) AG (ZOE) 3333 AZX 15 N18 N18 58 43
TESLA (USA) 002 (MODEL S) 1480 AAB 19 N32 N28 94 69
TESLA (USA) 002 (MODEL S) 1480 AAC 19 N32 N28 71 52
TESLA (USA) 002 (MODEL S ALLRAD) 1480 AAD 19 N32 N28 91 67
TESLA (USA) 002 (MODEL S ALLRAD) 1480 AAE 19 N32 N28 90 66
TESLA (USA) 002 (MODEL S ALLRAD) 1480 AAF 19 N32 N28 82 60
TESLA (USA) 002 (MODEL S) 1480 AAG 19 N32 N28 122 90
TESLA (USA) 002 (MODEL S ALLRAD) 1480 AAH 19 N32 N28 215 158
TESLA (USA) 002 (MODEL S ALLRAD) 1480 AAI 19 N32 N28 230 169

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. , Berlin

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Fiat Dobló Natural Power – der bivalente Raumgleiter

Fiat Doblo Lounge Instrumente
Fiat Doblo Lounge Instrumente

Der Kastenwagen Fiat Dobló setzt seit dem letzten Jahr mit einer überarbeiteten Front und einem umfangreichen Innenraumumbau auf neue Akzente. Wir testen ihn in der bivalenten Variante, die mit Erdgas und Benzin arbeitet. Der 1.4 16V ist mit einem 16,15 kg Unterflur-Erdgastank und einem kleinen 22l Benzintank ausgestattet .

Von außen sind mit dem Facelift und der neuen Gestaltung der Fahrzeugfront inklusive der Scheinwerfer, Haube und Stoßfänger einige kosmetische Korrekturen vorgenommen worden. Die moderaten Änderungen verleihen dem wuchtigen Kombi ein paar neue Akzente. Die Falze auf der Motorhaube betonen die Form, die Front erscheint eleganter und an der Rückseite wurden die Rückleuchten neu gestaltet sowie die Zierleiste in Wagenfarbe lackiert.
Der eigentliche Grund, sich für einen Doblò zu entscheiden, eröffnet sich jedoch erst mit dem Öffnen der Heckklappe. Dort zeigt sich die wahre Größe des Wagens, denn hier lassen sich Arbeit, Familie und
Hobbys problemlos miteinander kombinieren. Der umfassende Stauraum, gekoppelt mit den flexibel umklappbaren Sitzen, bietet Platz für Ausstellungsgenstände, Familienurlaubskoffer oder ganze Surfboards. Die Ladekante auf Kniehöhe erleichtert die Beladung für alle Nutzer. Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 60:40 geteilt umklappen. Der Kofferraum hat ein Ladevolumen von 790 Litern (mit 3,10 Meter langem Radstand: 1050 Liter). Bei umgelegten Rücksitzen steigt das Ladevolumen auf 3200, in der Langversion auf bis zu 4000 Liter). Das stellt einen Spitzenwert gegenüber der Konkurrenz dar.
Der Stauraum wird durch groß dimensionierte Ablagefächer in den Türverkleidungen der Vordersitze ergänzt. Dort finden Flaschen bis 1,5 l Platz. Zusätzliche Stauräume im Innenraum machen den Doblò geradezu zu einem prädestinierten mobilen Lagerraum auf vier Rädern.
Die Listenpreise starten bei 17.490 Euro für den Doblò Benziner in der „Pop“ Ausstattung bis hin zu 25.290 Euro für den von uns getesteten Doblò in der Erdgasversion mit der Ausstattung „Lounge“. Wer es rustikaler mag, bekommt für den gleichen Preis die „Trekking“Version als Dieselfahrzeug.

Neben dem Stauraum haben wir natürlich auch die weitere Ausstattung genauer unter die Lupe genommen. Mit dem neuen Armaturenträger, der mit einer matten Kontrasteinfassung aufwartet, findet sich ein optisches Update auch im Inneren des Doblò. Das Navigations- und Connect-System ist vollständig in die Mittelkonsole eingebunden. Es besteht die Wahl zwischen drei verschiedenen Systemen (Bluetooth-Radio, Uconnect mit 5 Zoll Touchscreen und die optionale Erweiterung um ein Navigationssystem). Auf den vorderen Sitzen bleibt es bei einer asymmetrischen Sitzposition, bedingt durch einen Abstand zwischen Sitz und Tür, wodurch der Fahrer keine optimale Auflagefläche für den linken Arm hat. Durch die Wagenhöhe ergibt sich dagegen eine großzügige Kopffreiheit.
Der Erdgasmotor ist schon beim Anlassen erstaunlich ruhig, die verbesserte Dämmung des Motorraumes macht sich bemerkbar. Technisch setzt Fiat auf einen bivalenten 120 PS starken Motor mit einem Sechsganggetriebe, das sich leicht und präzise schalten lässt –mit einem geringen Widerstand in der Schaltgasse. Das maximale Drehmoment von 206 Nm liegt bei dem kleinvolumigen 1,4 Liter-Motor bei 2.000 U/min, die Leistung von 120 PS erreicht der Wagen bei 5.000 U/ min. Demgemäß liegen die optimalen Fahrbedingungen zwischen diesen Drehzahlbereichen. Der Turbolader schaltet erst ab ca. 1.800 U/min zu – dementsprechend zäh gestaltet sich bis zu dieser Drehzahl auch die Beschleunigung. In der Praxis ist beim Doblò Natural Power die optimale Fahrweise im mittleren Drehzahlbereich bei vielen Schaltvorgängen zu sehen. Das ist ausreichend, aber angesichts der originären Aufgaben im Transportbereich nicht unbedingt optimal. Hier sind die großvolumigen 1,6 Liter- Diesel-Motoren mit 95 / 120 PS laufruhiger und beim Drehmoment stärker ausgestattet.
Kupplung, Gas und Bremse sind leichtgängig und sprechen gut an, die Lenkung ist direkt und ansprechend. Bedienelemente sind in der Lounge-Ausstattung reichlich vorhanden, alles ist zweckgebunden platziert und gut zu bedienen. Das Multifunktionsdisplay in der Mitte wirkt angesichts der inneren Größe etwas klein und könnte mehr zum Fahrer geneigt sein. In der Lounge-Ausstattung sind Radio, Navigations- und Connect-System integriert, sodass im Alltag alle Aufgabenfelder abgedeckt sind.
Das Fahrwerk ist für den Straßenbetrieb ausgelegt, schlechtere Strecken mit Löchern werden grob ausgeglichen und nicht so komfortabel abgefedert. Die Vordersitze geben ausreichenden Seitenhalt, auf der Rücksitzbank ist ausreichend Platz und Beinfreiheit für drei erwachsene Personen.
Durch die großzügigen Fensterflächen hat man einen guten Rundumblick – diese vereisen bei Frost über Nacht im Freien aber auch gerne vollflächig.

 

Lenkrad mit Bedienelementen
Lenkrad mit Bedienelementen
Mittelkonsole
Mittelkonsole
Fahrer-Innentür
Fahrer-Innentür
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Masterplan Elektromobilität in Hamburg – Planungen und Erwartungen

Elektroauto an der Solartankstelle © Petair / Fotolia.com.
Elektroauto an der Solartankstelle © Petair / Fotolia.com.

 

Hamburg – In einem Kurzinterview gibt uns Christoph Steinkamp, Projektleiter der hySOLUTIONS GmbH, einen Einblick in den Ausbau der Infrastruktur mit Ladepunkten für Elektromobile in Hamburg.

 

gcm: Herr Steinkamp, der Masterplan sieht einen zügigen Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität bis Ende 2016 vor. Welche Hürden müssen noch überwunden werden, damit das Ziel im Zeitrahmen umgesetzt wird?

Beim Ausbau läuft alles Hand in Hand. Angefangen von der Standortfindung über die Ausstellung der Sondergenehmigungen von den Bezirken für die Standort bis zur Installation und dem Betrieb.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würden gerne noch weitere Anbieter von Autostrom-Verträgen anbinden. Allerdings ist hier eine erste Roamingplattform bereits angebunden. Intensive Gespräche zur Anbindung einer weiteren finden bereits statt.

Zudem befindet sich der Markt der DC-Schnelllader derzeit noch in der Entwicklung. Viele DC-Lader haben in der Vergangenheit noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt, die wir uns gewünscht haben. Dies wird sich allerdings Anfang 2016 ändern. Dann wird auch der Ausbau der DC-Schnelllader an Fahrt aufnehmen.

gcm: Welche technischen Unterschiede bestehen zwischen den normalen Ladestationen und den Schnellladestationen?

Unsere „normalen“ AC-Ladestationen, die auf öffentlichem Grund aufgebaut werden, sind alle dreiphasig ausgelegt. D.h. auch hier können Sie mit Wechselstrom mit 11 kW laden, somit ist ihr Fahrzeug hier in 1,5 Stunden wieder voll. Bei diesen Ladestationen bringt der Nutzer das Ladekabel in seinem Fahrzeug mit und schließt sich damit an.

Als Schnellladestationen verstehen wir in Hamburg DC-Ladestationen. Hier wird Gleichstrom und höheren Leistungen ab 20 kW geladen. Hier benötigen Sie zum Aufladen Ihres Fahrzeuges nur ca. 30-45 Minuten. Bei diesen Ladestationen sind die Kabel an der Ladestation angebracht – in Hamburg übrigens immer drei Steckerstandards (AC-Typ2-Stecker, CCS-Stecker und CHAdeMO-Stecker), damit alle gängigen Fahrzeuge laden können.

gcm: Welche Erwartungen werden mit der Umsetzung des Masterplans verknüpft?

Als erste Großstadt durchbricht Hamburg mit dem Masterplan das Henne-Ei-Problem, dass E-Fahrzeuge nicht gekauft werden, weil es an öffentlicher Ladeinfrastruktur fehlt und Ladeinfrastrukturbetreiber keine weiteren Ladesäulen aufstellen, weil keine E-Fahrzeuge vorhanden sind.

Mit dem Masterplan wird ein bedarfsgerechtes und ausgewogenes Verhältnis zwischen öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur und dem sukzessive gesteigerten elektromobilen Fahrzeugaufkommen realisiert. Dies gilt sowohl quantitativ als auch qualitativ, denn es kommt nicht allein auf die Menge der errichteten Ladepunkte an, sondern auch auf deren Verfügbarkeit an. Daher haben wir für die Authentifizierung sowie die Abrechnung an den Ladestationen eine Smartphone-App konzipiert, mit der jeder Nutzer in Hamburg ad hoc laden kann, ohne vorher einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Dies wird zukünftig so in ganz Deutschland umgesetzt werden.

Meine Erwartung ist daher, dass mit der Schaffung eines gesteigerten Angebots an Lademöglichkeiten auch die Zahl der E-Fahrzeuge kontinuierlich steigt und sich die Elektromobilität noch weiter als bislang in Hamburg etabliert.

gcm: Wir bedanken uns für das Interview.

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Opel setzt auf mehr Transparenz bei Verbrauch und Schadstoffemission

Start vom Dieselfahrzeug. Quelle: © Ingo Bartussek / Fotolia.com.
Start vom Dieselfahrzeug.
Quelle: © Ingo Bartussek / Fotolia.com.

 

Im Rahmen einer neuen Kommunikation hin zu realen Verbrauchs- und Abgaswerten erweitert Opel ab dem zweiten Quartal 2016. Es sollen freiwillig laut Opel der Verbrauch gemäß WLTP (Worldwide Harmonized Lights Vehicles Test Procedures) veröffentlicht werden.

Opel gibt dazu bekannt: „Nach Plänen der EU wird, beginnend mit dem Jahr 2017, in Europa der Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) durch den moderneren Standard WLTP ersetzt. Der WLTP – ebenfalls ein Test unter Laborbedingungen – basiert auf strikteren Prüfvorgaben und bildet damit den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen im realen Verkehr besser ab. Der neue Testzyklus ist wichtig, um standardisierte, reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.“

Einführung von SCR-Technologie

Laut Hersteller hat Opel damit begonnen, am Abgasreinigungssystems bei Euro-6-Dieselmotoren mit SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) zu arbeiten, um Fortschritte hinsichtlich künftiger Vorgaben der RDE-Richtlinien zu erzielen. RDE ist der „Real Driving Emissions“-Standard, der die derzeitigen Testmethoden erweitert und die Fahrzeugemissionen direkt auf der Straße ermittelt.

Auch bereits ausgelieferte Dieselmodelle sollen davon profitieren: „Die Arbeit an dieser Euro-6-SCR-Verbesserung hat begonnen; erwartet wird eine Umsetzung in die Produktion ab Sommer 2016. Diese Aktivität beinhaltet auch eine freiwillige Serviceaktion für Kunden, die 43.000 Fahrzeuge betrifft, welche in Europa bereits auf der Straße sind (Zafira Tourer, Insignia und Cascada). Sie werden eine neue Software-Kalibrierung erhalten, sobald diese verfügbar ist.“

Aus Fahrersicht wird interessant, ob damit reale Werte angegeben werden und ob kurzfristig eine Reduktion von Verbrauchs- und Schadstoffwerten erzielt wird.

Quelle: Opel Pressemeldung

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E-Book Ausgabe 01/2016 erschienen

E-Book green car magazine 01/2016
E-Book green car magazine 01/2016

 

Die Erstausgabe vom „green car magazine“ ist erschienen.

Alle, die diesen Artikel auf Facebook oder Twitter teilen, nehmen an der zweiten Gewinnspielrunde teil. Zu gewinnen gibt es diesmal wieder ein Kinopackage für 2 Personen.

Viel Spaß beim Lesen.

Download und Gewinnspiel unter

 

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Die umweltfreundlichen Neuheiten 2016 – was erwartet uns?

Elektroauto an der Solartankstelle © Petair / Fotolia.com.
Elektroauto an der Solartankstelle © Petair / Fotolia.com.

Der Abgasskandal, der originär nur VW betraf, weitet sich auf viele Hersteller aus. Die Messungen unter realen Bedingungen bringen die tatsächlichen Umweltbelastungen ans Licht. Welche Neuvorstellungen erwarten uns 2016?

Als reines E-Auto wird natürlich das Tesla Model X im Focus stehen. Opel könnte den Kleinwagen Chevrolet Bolt EV als Elektro-Kleinwagen mit Opeldesign auf den Markt bringen, eingeplant ist auf jeden Fall ab April 2016 der Opel Karl als Flüssiggasvariante LPG. Interessant wird auf jeden Fall der einzige neue Brennstoffzellenwagen von Honda, das Modell Honda Clarity. Smart plant die Elektrifizierung des Fortwo und Fourfour. Nur bei VW fehlt noch eine wirkliche Alternative im Produktportfolio für 2016.

Und dann gibt es noch das „Paradoxon“ , das Audi Flaggschiff Q7 etron, eine Kombination aus V6-Diesel und E-Motor mit Lithium-Ionen-Akku, der auf dem Papier nach der Norm rekordverdächtig niedrige 1,7 Liter Diesel verbraucht. Bei den Testfahrten wurde aber schon offensichtlich das diese Werte in der Praxis nach oben schnellen. Und dann stellt sich die Frage, wie die gut 20.000 Euro Mehrpreis gegenüber den Sechszylinderdieselmodellen im Fahrbetrieb wieder eingespart werden sollen.

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Der Renault Zoe im Wintertest

Plus 2 Grad Außentemperatur. Der Renault Zoe lädt an der 11-kw Schnellladestation innerhalb von 2 Stunden komplett auf. Die angezeigte Reichweite liegt bei 170 km Fahrtstrecke. Wir testen den Zoe bei kühlen Außentemperaturen und es werden viele elektrische Verbraucher in den Fahrbetrieb eingebunden.

Renault Zoe "Intens"
Renault Zoe „Intens“
Renault Zoe "Intens"
Renault Zoe „Intens“

Kalte Witterung – kürzere Fahrstrecken
Der Renault Zoe ist laut Hersteller für einen Radius von 240 Kilometern ausgelegt.
Wie bei allen Elektroautos sollte man sich bei den mittleren bis langen Reichweiten unbedingt vorab Gedanken über den Einsatz und die Ladezeiten machen. Im Winterbetrieb verkürzt sich die Reichweite nämlich schnell um die Hälfte der laut Herstellerangaben möglichen Fahrtstrecke. Anstelle der theoretischen Angaben bei optimalen Au
ßenbedingungen wären hier vonseiten der Hersteller reale Werte bei unterschiedlichen Außenbedingungen wünschenswert.
Wir testen den Renault Zoe in der Ausstattungsvariante „Intens“, hierbei sind folgende technische Lösungen integriert: Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar, Klimaautomatik, Multimedia-, Navigations- und Radiosystem mit Bluetooth-Anbindung. Rückfahrkamera und eine hintere Einparkhilfe erleichtern den Alltagsbetrieb ebenso wie Licht, Regensensor und eine kontakfreie Keycard.

Kompaktes Auto für den Citybereich

Der Renault Zoe ist vom Platzangebot und der Zuladung den Kleinwagen zuzurechnen. Alles ist einfach und praktisch im Innenbereich untergebracht. Das Display hinter dem Lenkrad beschränkt sich auf die notwendigen Verbrauchs- und Fahrinformationen. Das ConnectSystem in der Mitte ist mit Radio-, Navigations- und Telefonfreisprecheinrichtung ausgestattet. Im Lenkrad integriert ist die Tempomatbedienung.

Renault Zoe "Intens"
Renault Zoe „Intens“

Der Renault Zoe in der Fahrpraxis

Ein kurzer Druck auf den Startknopf und das Auto ist sofort fahrbereit. Die Automatikschaltung ist mit den üblichen Fahrstufen bestückt und die gewählte Fahrstufe wird im Display hinter dem Lenkrad angezeigt. Beim Ausparken ist die integrierte Rückfahrkamera eingeschaltet und erleichtert das Ein- und Ausparken.
Der Zoe ist für den Kurzstreckenbetrieb ausgelegt und entsprechend wird ein einfaches Ausstattungspaket angeboten. Die nächstgelegenen freien Ladestationen können mithilfe des Navigations- und Informationssystem in Echtzeit herausgesucht und angesteuert werden.
An den Schnellladestationen mit Wechselstrom und 11kWh Ladepunkten dauert die Aufladung bei leerem Akku gut zwei Stunden.
Im Fahrbetrieb wirkt der 1.500 kg schwere Zoe bei einer Nenndauerleistung von 43 kW / 65 PS bei der Beschleunigung und bei den Überholvorgängen recht schwerfällig. Bei den Fahrten mit Beladung oder im ECO-Energiesparmodus ist das ein Nachteil gegenüber konventionell angetriebenen Fahrzeugen.
Bei 135 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht, völlig ausreichend für den Kurz- und Nahverkehr. Zu der im Prospekt angegebenen Reichweite von 240 Kilometern und dem Stromverbrauch von 14,6 kWh/100km (gemessen nach den Vorgaben der „neuen europäischen Reichweite“) muss man im Winterbetrieb allerdings empfindliche Abstriche machen. Der Akku kann bei niedrigen Temperaturen technisch bedingt nicht so viel Kapazität aufnehmen und vor allem der Wärmetauscher für Klimaanlage und Heizung und die Innenbelüftung verbrauchen viel Strom.

In unserem Test bewirken diese beiden Faktoren bei Temperaturen im Bereich zwischen 0 und 5 Grad praktisch eine Halbierung der Reichweite auf 120 Kilometer.

 

Preise und Nebenkosten

Der Listenpreis für die Ausstattungsvariante „Intens“ liegt bei 23.300 Euro ohne Akku. Er kostet je nach Jahresfahrleistung und Zeitraum zwischen 49 Euro (5.000 km) und 162 Euro (30.000 km) pro Monat, die in die Unterhaltskosten eingerechnet werden müssen.

 

Fazit:

Der Renault Zoe ist als Kleinwagen für den Kurzstreckenbetrieb im Citybereich ausgelegt und optimal für Beruf und Freizeit. Die Vorteile liegen in der einfachen Bedienbarkeit und der Alltagstauglichkeit; dem Elektromotor fehlt aber die Agilität vergleichbarer Modelle.

 

Die Bewertungen im Überblick

 

Renault Zoe Modell „Intens“ (2015) 22 KWH

Wertungen ( maximal 5 Wertungspunkte pro Kategorie)

Hersteller / Modell / Ausstattungsvariante Leistung
Renault Zoe Intens 43kw/65 PS
Kriterium Punkte Bemerkungen
Karosserie Platzangebot vorn

3

Platzangebot hinten

1

Kofferraum

2

Variabilität

3

Zuladung

3

Anhängelast

0

Kein Anhängerbetrieb

Übersichtlichkeit

3

Qualitätseindruck

2

Sicherheitsausstattung

3

Komfort Einstieg

3

Sitzposition

3

Sitze vorn

2

Sitze hinten

2

Bedienbarkeit

3

Federung

3

Innengeräusch

3

Komfortausstattung

2

Klimatisierung

3

Antrieb Beschleunigung

1

Zwei Fahrmodi Normal /Eco

Zwischenspurt

1

Zwei Fahrmodi Normal /Eco

Drehfreude/Ansprechen

2

Getriebe

3

Testverbrauch

3

Abhängig von elektrischen Verbrauchern

Reichweite

1

Abhängig Verbraucher /Außentemperatur

Kosten Neuwagenpreis

2

Wiederverkaufswert

3

Steuern/Versicherung

5

Wartung

3

Garantieversprechen

3

Verbrauchskosten

5

Umwelt Leergewicht

2

Schadstoff-Ausstoß

5

Effizienzklasse

5

Außengeräusch

4

Connect Telefon

3

Navigation

3

Apps/Onlinefunktionen

3

Audio

3

Assistenzsysteme

3

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Toyota Mirai – Verkaufsstart in Deutschland

Toyota Mirai - Verkaufsstart in Deutschland / Quelle Toyota Deutschland
Toyota Mirai – Verkaufsstart in Deutschland / Quelle Toyota Deutschland

Mit einem offiziellen Termin wurde der Verkaufsstart vom Toyota Mirai eröffnet. Erster neuer Besitzer ist Herr Schues, der langjährige Vorsitzende der „Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e. V.“, die sich für den Klimaschutz und saubere Energie durch Wasserstoff einsetzt.

In der Hansestadt wird Wasserstoff schon mehrere Jahre in der Praxis genutzt. Die Hamburger Hochbahn setzt bereits Busse mit Brennstoffzellen seit dem Jahr 2003 ein und verwendet seit 2011 bereits die zweite Generation der Brennstoffzellenbusse. Die Vorteile liegen laut Hamburger Hochbahn im leisen und schadstofffreien Betrieb bei guten Reichweiten. Die Basis für eine Infrastruktur ist mit 5 bestehenden H2 Tankstellen angelegt.

Masahisa Nagata, Executive Vice President Forschung und Entwicklung bei Toyota Motor Europe übergab den Schlüssel persönlich an Herrn Schues. „Brennstoffzellenfahrzeugen gehört die Zukunft: Sie sind schadstofffrei unterwegs und bieten im Gegensatz zu reinen Elektroautos alltagstaugliche Reichweiten von 500 Kilometern und mehr. Als Toyota den Mirai vorstellte, musste ich daher nicht lange überlegen – mit diesem Auto beginnt die Zukunft“, lauteten die Argumente von Herrn Schues zur Übergabe.

Laut Toyota ist Deutschland nach Großbritannien und Dänemark der dritte Markt für den Toyota Mirai in Europa. Der Mirai tankt ausschließlich Wasserstoff, der in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird und den 113 kW/154 PS starken Elektromotor antreibt. Als Emission entstehen dabei lediglich Wasser.
Quelle: Toyota Presse Deutschland

Fotos: Toyota Deutschland

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Warten auf den großen Wurf – Fördergelder Elektromobilität

Aufladung an der Schnellladestation /copyright greencarmagazine

Aufladung an der Schnellladestation /copyright greencarmagazine

Im Bundesrat wurde ein Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität (18/5864) eingebracht. Dazu heißt es in dem Entwurf: “Nach den aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes liegt die Erreichung dieser Ziele noch in weiter Ferne. Zum 1. Januar 2014 gab es rund 12.000 Elektroautos, davon 3.100 von privaten Helfern.”

Beim Blick auf die europäischen Nachbarländer fallen die zum Teil weitgehenden Förderungen ins Auge. Dabei sind einige Maßnahmen marktregulierend und setzen die Hersteller in Zugzwang. Das extremste Beispiel sind die Zulasssungszahlen in der Oberklasse in Norwegen. aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes liegt die Erreichung dieser Ziele noch in weiter Ferne. Zum 1. Januar 2014 gab es rund 12.000 Elektroautos, davon 3.100 von privaten Helfern.” In anderen europäischen Ländern ist die Förderung der Elektomobilität schon umgesetzt.

 

Auszug teslamag.de: „In Norwegen wurde gestern das 50.000ste Elektrofahrzeug des Landeszugelassen und zur Freude von Tesla Motors war dies kein geringeres als ein Tesla Model S. Dies zeigt noch einmal, wie wichtig der norwegische Markt für Tesla Motors ist. Erst im Januar haben wir bereits darüber berichtet, dass das Tesla Model S dort den fünften Platz der meistverkauften Autos belegt“

Die hohen Förderungen sind der Grund dafür, das der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen in Norwegen schon bei 20% aller Neuzulassungen liegt. Kein Wunder, man muss sich gerade bei den Oberklassenwagen vergegenwärtigen, das hier kaum noch ein Preisunterschied zwischen den konventionellen und elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Anschaffungspreis besteht. Dazu kommen die Vergünstigungen im laufenden Betrieb durch die Mautbefreiung und durch die kostenfreien öffentlichen Parkplätze.

Die Tabelle zeigt die großen Unterschiede bei den Förderungsrichtlinien im Ausland. Man darf also durchaus gespannt sein, welche Maßnahmen der Gesetzgeber in Deutschland verabschiedet.

Land Förderung Bemerkungen
Belgien – Niedrige Kfz-Steuer
Dänemark – E-Autos unter 2000 Kilogramm keine Zulasungssteuer

– Umweltsteuerbefreiung

Finnland – Nur Mindeststeuer
Frankreich – bis 20 g CO2 Ausstoß 6.300 Euro Förderung

– bis 60 g CO2-Ausstoß 4.000 Euro Förderung

Sonderförderung bei Diesel Verschrottung
Großbritannien – E-Autos bis zu 6.200 Euro Förderung

– Kfz-Steuerbefreiung

Irland E-Autos sparen bis zu 5.000 Euro Zulassungssteuer
Italien E-Autos: 5 Jahre Steuerbefreiung

danach 75% des üblichen Satzes

Luxemburg < 60 g CO2-Ausstoß – Prämie 5.000 Euro
Niederlande – Keine Zulassungssteuer für E-Autos

– Auch Hybridautos werden anteilig gefördert

Norwegen – Mehrwertsteuer und Zulassungssteuer entfallen

– Für Parkscheine/Maut gilt Gebührenbefreiung

Hohe Zulassungszahlen

Besonders lukrativ für Oberklassewagen

(z. Bsp. Tesla)

Schweden – E-Autos: Befreiung von der Kfz-Steuer (5 Jahre)
Spanien – E-Autos: Zuschuss pro Auto 6.500 Euro
Österreich – Steuerbefreiung

– Förderung wird von den Bundeländern geregelt

Tabelle Regelungen 2014/2015

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Das Magazin für nachhaltige Mobilität

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