e-Golf  als Schnäppchen

e-Golf als Schnäppchen

17. Februar 2020 Aus Von N. Hagedorn
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Der E-Golf, die rein elektrische Variante des Golfklasee der Marke VW, fährt von den Zulassungszahlen hinterher. Die Volkswagen-Kunden warten auf den rein elektischen ID3. In diesem Jahr ist Schluss mit dem e-Golf. Den Golf 8 gibt es noch als teilelektrifizierte Version – als Hybrid, der neben einem E-Motor stets mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet ist. Die letzten e-Golf sind nach der Listenpreissenkung auf 31.900 Euro inzwischen bei ausreichender Recherche als Schnäppchen für circa 20.000 Euro zu erhalten. Ein Rückblick auf unseren Praxistest aus 2018. 

Interieur

Im Innenraum-Design unterscheidet sich der E-Golf nicht wesentlich von seinen Brüdern mit Verbrennungsmotoren. Praktische und tradierte Anordnung und Bedienung der ergonomisch angeordneten Bedienungselemente zeugen von einer langen Tradition im Fahrzeugbau. Auffallend ist das fast 10 Zoll große Infodisplay mit integriertem Infotainment-System „Discover Pro“ im Testwagen, das auch mit Gestensteuerung bedient werden kann. Wischen und finden wie auf dem Smartphone ist angesagt. Alle Menüpunkte können per Finger auf dem Touchscreen ausgewählt und dann in den Untermenüpunkten justiert werden. Etwas schwerfällig ist allerdings die Bedienung der Softkeys. Nur mit leichtem Druck springt man in den Menüpunkt.

Die Komfortsitze bieten einen verlässlichen Seitenhalt und lassen sich individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das Multifunktionslenkrad enthält eine umfangreiche Ausstattung an Bedienungselementen zur Freisprech- und Audiosteuerung. Ebenso einfach lässt sich ein Smartphone ankoppeln und zum Beispiel für die Wiedergabe von Musik nutzen. Zum Standard gehört inzwischen auch die Sprachsteuerung, die sich am Lenkrad ein- und ausschalten lässt. Hier bleibt es jedem selbst überlassen, den Dialog zu suchen oder weiterhin auf die manuelle Bedienung zu setzen.

Praxistest Volkswagen e-Golf 2018
Praxistest Volkswagen e-Golf 2018

Reichweiten

Zum Thema Reichweite können wir bei kühlen Außentemperaturen nur die Angaben in den zahlreichen Tests und Elektroautoforen aufgreifen und bestätigen. Die Herstellerangaben von 300 km lassen sich nur bei entsprechenden äußeren Bedingungen mit sehr ökonomischer Fahrweise erreichen. Bei unseren kühlen Außentemperaturen zu den Testzeiten – meistens zwischen 0 und 10 °C Außentemperaturen – lassen sich realistisch 150 bis 200 km erzielen, bei Außenfrost zwischen 100 und 150 km bei typischen eingeschalteten Verbrauchern wie Heizung, Sitzheizung oder Heckscheibenheizung . Am besten lässt sich der Verbrauch dann auch immer im digitalen Display sehr gut nachvollziehen. Hier werden der Verbrauch pro 100 km in Kilowattstunden und die Restreichweite eindeutig angezeigt.

Der Frühstart morgens bei Frost und ausgekühltem Auto zeigt dann auch ganz schnell wie sehr die benötigte Wärmeenergie den Verbrauch nach oben treiben, hier werden dann ganz schnell mal zwischen 20 und 30 kWh pro 100 km verbraucht.