Opel setzt auf mehr Transparenz bei Verbrauch und Schadstoffemission

15. Dezember 2015 Aus Von nh
Facebooktwitter
Start vom Dieselfahrzeug. Quelle: © Ingo Bartussek / Fotolia.com.

Start vom Dieselfahrzeug.
Quelle: © Ingo Bartussek / Fotolia.com.

 

Im Rahmen einer neuen Kommunikation hin zu realen Verbrauchs- und Abgaswerten erweitert Opel ab dem zweiten Quartal 2016. Es sollen freiwillig laut Opel der Verbrauch gemäß WLTP (Worldwide Harmonized Lights Vehicles Test Procedures) veröffentlicht werden.

Opel gibt dazu bekannt: „Nach Plänen der EU wird, beginnend mit dem Jahr 2017, in Europa der Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) durch den moderneren Standard WLTP ersetzt. Der WLTP – ebenfalls ein Test unter Laborbedingungen – basiert auf strikteren Prüfvorgaben und bildet damit den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen im realen Verkehr besser ab. Der neue Testzyklus ist wichtig, um standardisierte, reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.“

Einführung von SCR-Technologie

Laut Hersteller hat Opel damit begonnen, am Abgasreinigungssystems bei Euro-6-Dieselmotoren mit SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) zu arbeiten, um Fortschritte hinsichtlich künftiger Vorgaben der RDE-Richtlinien zu erzielen. RDE ist der „Real Driving Emissions“-Standard, der die derzeitigen Testmethoden erweitert und die Fahrzeugemissionen direkt auf der Straße ermittelt.

Auch bereits ausgelieferte Dieselmodelle sollen davon profitieren: „Die Arbeit an dieser Euro-6-SCR-Verbesserung hat begonnen; erwartet wird eine Umsetzung in die Produktion ab Sommer 2016. Diese Aktivität beinhaltet auch eine freiwillige Serviceaktion für Kunden, die 43.000 Fahrzeuge betrifft, welche in Europa bereits auf der Straße sind (Zafira Tourer, Insignia und Cascada). Sie werden eine neue Software-Kalibrierung erhalten, sobald diese verfügbar ist.“

Aus Fahrersicht wird interessant, ob damit reale Werte angegeben werden und ob kurzfristig eine Reduktion von Verbrauchs- und Schadstoffwerten erzielt wird.

Quelle: Opel Pressemeldung

Facebooktwitter