Die Schweiz ist nicht Mitglied in der EU und fährt einen eigenen nationalen Weg in der Förderung des Elektroautos. Während gerade in Norwegen und Deutschland hohe staatliche Prämien für einen Kaufanreiz sorgen, sorgte in der Schweiz eine Aufteilung in nationale und kantonale Fördermaßnahmen für regionale Besonderheiten. Die Förderungen sind jetzt ausgelaufen und die Karten bei den Neuzulassungen werden neu gemischt.
Ende der Förderung in 2024
Während die nationale Förderung zur Zeit noch batterieelektrische Fahrzeuge von der Automobilsteuer in Höhe von 4% des Fahrzeugwertes befreit war, gab es in den Kantonen ein breitgefächertes Förderprogramm mit einem möglichen Steuerbonus. Jeder Kanton und auch die Städte fahren ein eigenes Förderszenario. Damit ergaben sich dann auch von Kanton zu Kanton erhebliche Unterschiede bei den beliebtesten Fahrzeugen bei den Neuzulassungen. Diese Förderungen sind jetzt ausgelaufen.
Trends
„Der Schweizer Automobilmarkt verzeichnet im Juli einen Rückgang von 3,2 Prozent. Damit erweisen sich die leichten Erholungstendenzen seit Jahresbeginn mit einem Plus von 2,1 Prozent als fragil. Positiv entwickelt sich hingegen die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen, die im Juli gegenüber dem Vorjahr erneut zugenommen hat. Steckerfahrzeuge erreichen seit Jahresbeginn einen Anteil von 36,6 Prozent an den Neuzulassungen. Damit sich die Erholung des Automobilmarkts nachhaltig festigen kann, braucht es einen raschen Abbau der “Swiss Finish”-Überregulierung und marktrealistische Rahmenbedingungen.
Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein zeigt im Juli deutliche Bremsspuren: Die Neuzulassungen gehen um 3,2 Prozent zurück. Mit 135’542 Neuzulassungen nach sieben Monaten ergibt sich gegenüber dem tiefen Vorjahresniveau nur noch ein Plus von 2,1 Prozent. Von einer nachhaltigen Trendwende kann damit noch keine Rede sein: Die wirtschaftliche Situation der Schweizer Automobilbranche bleibt äusserst herausfordernd, während der Gesamtmarkt infolge der hausgemachten Überregulierung weiterhin hinter der Entwicklung in Europa zurückbleibt.
Steckerfahrzeuge gleichauf mit Hybrid-Antrieben
Die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen hat sich auch im Juli positiv entwickelt. Sowohl reinelektrische Antriebe als auch Plug-in-Hybride legten seit Anfang Jahr gegenüber dem Vorjahr mehr als 20 Prozent zu. Reinelektrische Personenwagen (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) machen seit Anfang Jahr 24,2 bzw. 12,4 Prozent der Neuzulassungen aus. Ihr gemeinsamer Marktanteil macht neu 36,6 Prozent der Neuimmatrikulationen aus und liegt damit erstmals gleichauf mit den Hybridantrieben, der bisher volumenstärkste Antriebskategorie. Demgegenüber geht die Nachfrage nach Autos mit reinen Benzin- und Diesel-Antrieben weiter zurück: Diesel-PW verlieren fast ein Viertel seit Anfang Jahr..»“ (Quelle auto-schweiz)
Die Top-5 BEV-Neuzulassungen in der Schweiz Januar bis Juli 2026

1. Tesla Model Y
2.327 Einheiten

2. Skoda Enyaq
1.941 Einheiten

2. Skoda Elroq
1.827 Einheiten

4. Volvo EX30
1.284 Einheiten

4. Audi Q4
935 Einheiten
| Schweiz beliebt als Auswanderungsland „Auswanderer aus Deutschland zieht es unter allen europäischen Staaten nach wie vor am häufigsten in die Schweiz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten Anfang 2022 knapp 311 300 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger ihren Wohnsitz im Nachbarland. Ihre Zahl nimmt seit Jahren zu. Im Vergleich zu 2021 betrug der Zuwachs weniger als 1 % beziehungsweise rund 1 800 Personen.“ ( Quelle Statistisches Bundesamt / 06.09.2023 ) |
Addendum
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Quelle. Statistik der auto-schweiz aus Bern / Änderungen vorbehalten
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