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THG-Quote - Copyright mygreencashback

Wie profitiere ich als E-Fahrer von der THG-Quote?

ANZEIGE – Tesla verdiente jahrelang Milliarden mit dem Verkauf von Emissionsrechten, jetzt können auch Halter von Elektrofahrzeugen von dem System profitieren. Markus Aichele vom mygreencashback berichtet, wie der Bezug der THG-Quote funktioniert.

Wer kann vom Zertifikathandel profitieren und seit wann?

Aufgrund der staatlichen Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist es Haltern von Elektrofahrzeugen seit Anfang 2022 möglich, die eingesparten CO2-Emissionen ihres Fahrzeugs geltend zu machen. Dies gilt für private als auch für gewerbliche Elektroautos, Transporter, Busse und Lkws. Unabhängig, ob diese gekauft, geleast oder finanziert sind.

Wie hoch sind die Prämien und gibt es eine Auszahlungsgarantie?

Aufgrund langfristiger Verträge mit unseren Geschäftspartnern garantieren wir Kunden eine jährliche Prämie von 330€ für Pkws. Für Transporter sind es 495€ und für Busse und Lkws sogar 12000€ pro Fahrzeug.

Was sind die Voraussetzungen?

Wir ermöglichen den Zugang zu den THG-Erlösen auf unkomplizierte Weise. Der Kunde stellt im Registrierungsprozess lediglich eine Kopie der Fahrzeugbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), sowie einige persönliche Daten bereit.

Auf welche steuerrechtlichen Aspekte sollten private Quotenbezieher achten?

Bezüge, wie etwa die der THG-Quote, sind aus steuerrechtlicher Sicht Leistungen aus sonstigen Einkünften und damit einkommensteuerpflichtig, wenn sie höher als die Steuerfreigrenze von 256€ sind. Wir bieten hierfür eine Spendenoption mit unserem Partner “Die Tafel” und “RTL – Ukrainehilfe” an, um innerhalb der Steuerfreigrenze zu bleiben.

Wie läuft die Auszahlung ab? Was passiert, wenn ich das Fahrzeug unterjährig verkaufe?

Die Ausschüttung der Prämie erfolgt quartalsweise. Als Voraussetzung für die Prämie gilt, dass der Halter das Elektrofahrzeug für mindestens einen Tag im entsprechenden Jahr angemeldet hat. Dann wird die volle Prämie ausbezahlt. Wird das Elektroauto unterjährig verkauft, muss die Prämie nicht zurückbezahlt werden. Der nachfolgende Käufer hat dann jedoch kein Anspruch auf die Prämie im laufenden Jahr, sondern kann diese wieder im Folgejahr beziehen.

Wald - Copyright mygreencashback
Wald – Copyright mygreencashback

Häufig steht die THG-Quote in der Kritik, da diese von Quotenpflichtigen, also Mineralölunternehmen bezogen werden, um somit deren CO2-Strafzahlungen zu reduzieren. Was halten Sie davon?

Mit der Möglichkeit, die THG-Quote geltend zu machen, hat der deutsche Staat folgende Chance geschaffen: Die Umverteilung der Gelder aus der Mineralölindustrie, hinein in die Elektromobilität. Hierbei wird die Energiegerechtigkeit deutlich gesteigert und die Energiewende im Straßenverkehr voranzutreiben. Zudem kooperieren wir mit mittelständischen Mineralölunternehmen. Diese leisten immer noch einen wertvollen Beitrag, um Lkws mit Diesel zu versorgen, damit wir alle täglich frische Lebensmittel im Supermarkt kaufen können.

Wie groß schätzt mygreencashback den Markt ein?

Die Anzahl an zugelassenen Elektroautos in Deutschland betrug am 1.10.21 rund 517.000. Für 2022 liegt die Prognose bei 1,18 Millionen neuen Elektroautos. Entsprechend bieten sich für Elektroautofahrer attraktive Möglichkeiten, mit ihrem Fahrzeug Geld zu verdienen. THG-Quoten, die nicht bezogen werden, verkauft die Bundesregierung und nimmt sie als Einnahme in den Bundeshaushalt auf.

Die Strafzahlung für Mineralölunternehmen, die ihre CO2-Emissionsreduktionsziele verfehlen, liegt im Jahr 2022 bei 600€ pro Tonne CO2. Dies würde pro Pkw theoretisch zu einer Auszahlung von circa 500€ führen. Allerdings ist die Höhe dieser Strafzahlung nur als theoretische Obergrenze des Quotenwertes zu verstehen, die tatsächlichen Werte liegen leider deutlich tiefer. Hans-Dieter Seufert

Sieht mygreencashback eine zeitliche Beschränkung des Handels?

Bereits jetzt steht fest, dass die THG-Quote die Elektromobilität noch länger begleiten wird: Mindestens 2030 gilt in der Branche als gesetzt, so ist es im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) festgehalten. Bis zu diesem Jahr müssen die quotenpflichtigen Mineralölunternehmen einen stetig steigenden Anteil ihrer CO2-Emissionen verringern bzw. ausgleichen. Von aktuell sechs auf mindestens 25 % im Jahr 2030. Außerdem dürfen ab 2023 Biokraftstoffe auf Basis von Palmöl nicht mehr in den Tanks von Verbrenner-Fahrzeugen landen, was weiteren Auftrieb für die Elektromobilität bringt. Zudem wird die maximal erlaubte Menge an anderweitig hergestellten Biokraftstoffen begrenzt. Unter anderem, um die Konkurrenzsituation mit Flächen zum Anbau von Lebensmitteln zu entschärfen. Das alles setzt die Mineralölunternehmen zusätzlich unter Druck. Die Nachfrage nach THG-Quoten und somit auch die möglichen Erlöse für Halter von Elektrofahrzeugen dürften also künftig steigen.

Titelbild – THG-Quote – Copyright mygreencashback

Gastbeitrag von Markus Aichele von mgreenycashback

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