Kia e-Soul: Abschied vom Verbrennungsmotor

Kia e-Soul: Abschied vom Verbrennungsmotor

9. April 2019 Aus Von nh
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Die dritte Generation des Soul geht in Europa an den Start und verabschiedet sich vom Verbrennungsmotor. 2009 erschien die erste Version des Crossover-Modells. In Zukunft wird der Nachfolger des 2014 eingeführten Soul EV mit einer Reichweite für den Kurz- und Mittelstreckenbereich als reines E-Fahrzeug mit der Bezeichnung e-Soul präsentiert. Modernisiert wurden Design, Ein- und Zweifarb-Lackierungen sowie die Assistenz- und Infotainmentsysteme. Beibehalten wurden die eigenwilligen Konturen und das großzügige Raumangebot.

Kia e-Soul - Copyright Kia
Kia e-Soul – Copyright Kia

Vorverkauf für den e-Soul ist gestartet

Es gibt 2 Versionen. Das Modell mit 64-kWh-Akku und 204 PS ist von der Konfiguration schon bekannt aus dem Kia e-Niro. Die kombinierte Reichweite soll bei 452 Kilometern liegen, das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 15,7 kWh/100 km.
Das Basismodell dagegen mit 136 PS und 39,2-kWh-Akku hat eine kombinierte Reichweite von 276 Kilometern. Das Basismodell ist ab 33.990 Euro erhältlich.

Serienmäßig ist der CCS-Stecker-Anschluss vorhanden. An einer 100-kW-Station soll sich der Akku bei optimalen Bedingungen in 54 Minuten von 0 auf 80% aufladen lassen.

Als technische Neuerungen werden ein variierbares regeneratives Bremssystem, ein Stauassistent, ein Batterie-Vorheizsystem, eine Wärmepumpe für die Klimatisierung und das Telematiksystem UVO Connect aufgeführt.
Die Sicherheitsausstattung wurde erweitert und umfasst einen Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, aktiver Spurhalteassistent,Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent und der Notruf-Service eCall. Angebotenwerden ebenfalls Spurwechselassistent und aktiver Querverkehrwarner.

Kia e-Soul - Copyright Kia
Kia e-Soul – Copyright Kia

Zu den Ausstattungsvarianten gehören laut Hersteller folgende Optionen:

Der Kia e-Soul wird in den Ausführungen Edition 7, Vision und Spirit angeboten.Die Basisversion beinhaltet bereits LED-Scheinwerfer, Audiosystem mit 7-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration, Klimaautomatik und Smart-Key. Erhältlichsind zudem 10,25-Zoll-Kartennavigation (inkl. 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update*** und UVO Connect), Premium-Soundsystem, Head-up-Display, impulsgesteuerte Ambientebeleuchtung, induktive Smartphone-Ladestation,Glasschiebedach, Lederausstattung und elektrische Vordersitze mit Ventilation.

Weitere Beiträge zu Kia gibt es unter https://greencarmagazine.de/?s=Kia

Addendum

Der Einstiegspreis von 33.990 Euro bezieht sich auf die 100-kW-Version in
der Basisausführung Edition 7. Die 150-kW-Variante des e-Soul Edition 7 kostet
37.790 Euro. Im Preis inbegriffen ist die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die
auch für die Batterie gilt. Damit ist der e-Soul neben dem Kia e-Niro das Elektroauto
mit der umfassendsten Herstellergarantie auf dem europäischen Markt.
Wer den Kia e-Soul als Dienstwagen nutzt, profitiert von der seit Januar 2019
geltenden Neuregelung: Gegenüber Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb
halbiert sich bei voll förderfähigen Elektro-Dienstwagen der geldwerte Vorteil,
der versteuert werden muss. Für einen e-Soul mit 150 kW in der gehobenen
Ausführung Vision (Listenpreis: 41.390 Euro) bedeutet das bei durchschnittlicher
Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz (17 km) und bei einem
Steuersatz von 30 Prozent eine jährliche Steuerersparnis von 1.125 Euro. Bei
höherem Steuersatz oder längerem Arbeitsweg steigt der Betrag entsprechend.

Titebild: Kia e-Soul – Copyright Kia

Quellen und Bildmaterial Copyright Kia

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